Die häufigsten Fragen - hier finden Sie die Antworten

Sie haben Fragen zum Thema Einkochen? Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen.

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Warum eigentlich einkochen?

Ganz einfach: um Lebensmittel haltbar zu machen. Im Sommer sind Obst und Gemüse günstiger oder wachsen vielleicht sogar im eigenen Garten. Durch Einkochen können wir sie auch in den kalten Monaten genießen. Außerdem: Einkochen macht Spaß!

Ich kann doch auch tiefkühlen, oder?

Dagegen ist nichts einzuwenden, aber:

• Eingekochte Lebensmittel halten sich im Normalfall länger als Tiefgefrorene.

• Eingekochtes können Sie sofort verwenden – Tief- gefrorenes muss erst aufgetaut und zubereitet werden.

• Der Platz im Gefrierer ist begrenzt. Eine große Gefriertruhe kostet das ganz Jahr über Strom und Geld.

Wie funktioniert einkochen eigentlich?

Die im Einkochgut und der Luft enthaltenen Mikro-Organismen (Gärungskeime, Bakterien, Sporen von Schimmelpilzen etc.) werden durch Erhitzen abgetötet. Gleichzeitig entsteht ein Überdruck. Dieser drückt heiße Luft, Dampf und etwas Flüssigkeit zwischen Gummiring und Glasrand nach außen. Es ist wie bei einem Ventil: Dank des Überdruckes und des Gummiringes kann etwas entweichen, aber nichts ins Glas hineinkommen. Dadurch entsteht nach dem Einkochen beim Erkalten im Glas ein Unterdruck – ein Vakuum. Dieser und der Normaldruck der Außenluft sorgen dafür, dass der Deckel nun dauerhaft fest auf Ring und Glas sitzt – auch ohne die Einkochklammern, die Sie nach dem Einkochen entfernen müssen.

Wie öffne ich die Gläser?

Ziehen Sie einfach an der Anfasszunge, also der Lasche des Einkochringes. Mit einem Zischen oder Ploppen dringt dann Außenluft ins Glas. Der Unterdruck ist damit aufgehoben und der Deckel lässt sich somit leicht abheben. Wenn kein Zischen zu hören ist oder der Deckel sich ohne das Ziehen an Lasche bewegen lässt („Anfassprobe“), war das Glas nicht korrekt verschlossen. In diesem Fall ist der Inhalt möglicherweise verdorben und sollte nicht verzehrt werden.

Wie lange ist der Inhalt haltbar?

Es ist fast unmöglich, dies vorherzusagen. Denn je nachdem, wie exakt und hygienisch Sie arbeiten, was eingekocht wurde und in welchem Zustand es sich beim Einkochen befand, kann die Dauer zwischen Monaten oder sogar Jahren liegen.

Und wenn etwas übrig bleibt?

Nachdem Sie ein Glas geöffnet haben, sollten Sie es im Kühlschrank aufbewahren. Praktisch sind WECK-Frischhaltedeckel aus lebensmittelgerechtem Kunststoff: Sie lassen sich bequem aufsetzen und wieder abnehmen und schützen das Einkochgut vor Keimen und schlechten Gerüchen.

Aus welchen Materialien bestehen Einkochgläser?

Einkochgläser der Marke WECK tragen die fachliche Bezeichnung Kalk-Natron-Gläser. Unsere Gläser bestehen aus etwa 70 % Quarzsand, 10 % Kalk, 13 % Soda, geringe Anteile an Dolomit, der das Glas unempfindlicher gegen Temperaturschwankungen macht, Feldspat, der es widerstandsfähiger macht, und Natriumsulfat, das Bläschenbildung verhindern soll.

Außerdem wird noch eine entscheidende Zutat zugegeben: Recyclingglas, das heute mengenmäßig den Sand als Hauptkomponente sogar ersetzt. Das Kalk-Natron-Glas ist das vorherrschende Massenglas, das fast 90 % des weltweit produzierten Glases ausmacht.